Verlorene Mineralien und Spurenelemente

Verlorene Mineralien und Spurenelemente

Das Ökosystem sollte von Natur aus das gesamte Spektrum an Mineralstoffen und Spurenelementen enthalten. Warum enthält das heutige Ackerland nur 18 verschiedene Mineralien oder weniger und in deutlich geringeren Mengen, während die tieferen Erdschichten und vulkanischen Böden immer noch mindestens 70 verschiedene Mineralien enthalten?

Ausgelaugter, mineralarmer Boden

Laut dem Bericht des UN-Earth Summit Report von 1992 hat die Erde in den letzten 100 Jahren bereits etwa 85% ihres Mineralgehalts verloren. Dadurch enthalten Obst und Gemüse immer weniger Spurenelemente und pflanzliche Mineralstoffe. Einige Spurenelemente sind sogar vollständig aus unserer Ernährung verschwunden.

Leider gilt dies nicht nur für reguläre Kulturen. Auch Gemüse und Obst aus biologischem Anbau enthalten weniger Nährstoffe als noch vor 100 Jahren.

Warum ist unser Ackerland so erschöpft?

In der westlichen Welt gibt es seit vielen Jahren kein intaktes Ökosystem, das Lebensmittel mit den Nährstoffen versorgen kann, die unser Körper braucht.

Intensive Landwirtschaft und der Anbau von Hybridfrüchten und -gemüse haben in den letzten Jahrzehnten die Menge an essentiellen Nährstoffen, insbesondere an Mineralstoffen und Spurenelementen, reduziert. Dadurch enthalten Obst und Gemüse immer weniger Spurenelemente und pflanzliche Mineralstoffe. Einige Spurenelemente sind sogar vollständig aus unserer Ernährung verschwunden.

Heutige Anbaumethoden führen dazu, dass die Pflanzen immer weniger Mineralien enthalten. Dies zeigt sich in folgendem Teufelskreis:

NPK-Dünger

Die ausschließliche Zugabe von Dünger, der nur die Mineralien Stickstoff, Phosphor und Kalium enthält, führt zu einer Verarmung des Bodens an anderen Mineralien.

Störung des PH-Wertes des Bodens

Der NPK-Dünger ist stark sauer, wodurch das pH-Gleichgewicht (Säure/Base) des Bodens aus dem Gleichgewicht gerät. Saurer Boden tötet die im Boden vorhandenen Mikroorganismen ab, die dafür sorgen, dass die Mineralien im Boden in eine für Pflanzen verwertbare Form umgewandelt werden. Ohne diese Mikroorganismen bleiben die Mineralien so gebunden, dass die Pflanze sie nicht aufnehmen kann (Townsend Letter for Doctors and Patients Aug/Sept 1996 114-118).

Anbau schwacher Pflanzen

Die Zugabe von nur 3 Nährstoffen zu den Feldern macht die Ernte schwach; Dies macht sie anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. Schließlich will die Natur dafür sorgen, dass schwache Lebensformen aufgeräumt werden.

Der Einsatz von Pestiziden

Daher müssen schwache Pflanzen mit Pestiziden besprüht werden. Diese Pestizide sind nicht nur giftig für Mensch und Tier, sie töten auch die im Boden vorhandenen Mikroorganismen ab, die die Pflanze zur Aufnahme der Mineralien benötigt. Außerdem inaktivieren diese Pestizide bestimmte Enzyme, die die Aufnahme von Mangan und anderen Mineralien durch die Pflanze fördern (J Orthomol Psych, 1996; 11:69-79).

Hybridisierung der Kulturpflanzen

Moderne Hybridkulturen schmecken weniger und lösen häufiger Allergien aus als die alten Ursprungskulturen. Sie sind auch schwach und auf Chemikalien zum Schutz vor Schädlingen und Krankheiten angewiesen. Dies gilt nicht – oder in viel geringerem Maße – für Originalkulturen (Earthletter, 1994(summer);4 (2):12). Pestizide schwächen die Pflanzen noch weiter und machen sie anfällig für den Angriff anderer Insekten. Ein Teufelskreis. Mehr als 500 Insektenarten sind mittlerweile resistent gegen Pestizide.

Nahrungsergänzungsmittel als wirksame Ergänzung

Nahrungsergänzungsmittel sollten als Ergänzung zu einer „vollwertigen“ Ernährung verwendet werden. Viele der Inhaltsstoffe in Nahrungsergänzungsmitteln stammen jedoch aus landwirtschaftlichen Kulturen, die die gleichen Mängel aufweisen wie das Obst und Gemüse, das wir essen. Dann stellt sich die Frage, ob wir unsere Ernährung mit vielen der gängigen Nahrungsergänzungsmittel ergänzen können.

Tiefer in der Erde finden wir Sedimente, in denen die 70 verschiedenen Mineralien noch vorhanden sind. Aber an den meisten Orten wurden diese Mineralien noch nicht in organische Form umgewandelt. Dies erschwert die Aufnahme durch Pflanzen und Menschen. Der Rocky Mountain Phyto-Urmineralien stammen aus einer Quelle, in der mineralreiche Pflanzenreste in organischer Form konserviert wurden. Dadurch können die enthaltene Mineralien und Spurenelemente von Menschen, Tieren und Pflanzen leicht aufgenommen werden.

 

¹ (Townsend Letter for Doctors and Patients aug/sept 1996 114-118)

² (J Orthomol Psych, 1996; 11: 69-79)

³ (Earthletter, 1994(summer);4 (2):12)